Gilbert Arenas – Der Mann, der die NBA rettete

19. Februar 2010 Alex 13 Kommentare

Vor ein paar Minuten habe ich einen Artikel auf NBA.com gelesen und fand es nur wichtig, dass es irgendwie noch einmal gepostet wird:

Gilbert Arenas. Where would the Cavaliers and Mavericks be if he’d kept his guns at home? You could say, with one regretful decision, Arenas built two championship contenders (Dallas and Cleveland) and wrecked a playoff contender (Washington). If the gun incident wasn’t shocking enough, the tremors spread far and wide from the Washington epicenter. Depending on how this plays out, Arenas was responsible for tilting the balance of power in the NBA, and the Lakers aren’t too happy about it.

Ohne die Suspendierung von Arenas wären Butler und Jamison möglicherweise nicht getradet worden, weil ihnen vielleicht noch eine zweite gemeinsame Saison gewährt wäre um zu zeigen, dass sie es doch können.

Arenas verzockt sich gewaltig. Die Wizards ohne Star-Player. Nix funktioniert. Logische Konsequenz? Neuaufbau.

Ich als Cavaliers-Fan möchte mich in aller Öffentlichkeit bei Gilbert Arenas bedanken. Nach all den Playoff Battles hat er sich als echter Freund bewiesen!

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The Last Stand – Ben Wallace

17. Februar 2010 Alex Keine Kommentare

Ben Wallace kehrte Anfang der Saison nach Detroit zurück. Hier wurde er zum Star. Hier wurde er zu Big Ben. Und hier ist er es auch noch immer!

Es gibt aber auch Veränderungen. So trägt er jetzt anstelle der 3 die 6. Außerdem ist der ‘Fro weg.  Aber eine Sache ist wieder da: Defense!

Ben Wallace zeigt auch mit seinen laschen 36 Jahren, dass er immer noch ein exzellenter Verteidiger ist. An seine Glanzleistungen vergangener Tage knüpft er sicherlich nicht mehr an, aber hat sich entgegen Vorraussagen der Kritiker wieder verbessert, im Gegensatz zum Vorjahr. Er spielt zwar nur 6 Minuten mehr (29,7 – 23,5) als im Vorjahr, greift sich aber fast 3 Rebounds mehr (9 – 6,5), zusätzlich sind seine Blocks und Steals wieder recht hoch.

Nachdem er in Cleveland nur ein Auswechselspieler war, ist er in Detroit wieder der Mann in der Mitte. Zwar mangels Alternativen, aber er beweist sich weiterhin.

Ich möchte meinen allergrößten Respekt für Big Ben ausdrücken, dass er wieder zurückgekehrt ist in die Hallen wo einst gloreich “Detroit Baaaaaaaaasketball” dröhnte und zelebriert wurde. Dem mag zwar heutzutage nicht mehr so sein, aber ich denke darauf kommt es Wallace nun nicht mehr an.

Vor der Saison hatte ich riesige Erwartungen an das Team. Ich träumte von einem Small-Ball-Lineup mit Rodney Stuckey, Ben Gordon, Rip Hamilton, Tayshaun Prince und Charlie Villanueva. Hier erwartete ich Scoring und eine tolle Offensivshow. Was ist nun? 92 ppg. Offensivshow sieht anders aus. Zumindest Defensiv sind sie halbwegs solide… mit 96 erlaupten Punkten pro Match. Das sind vier mehr, die man kassiert. Erfolg klingt anders.

Welche Lineup haben wir jetzt? Alternierend würde ich sie nennen. Rodney Stuckey, Rip Hamilton, Jonas Jerebko, Jason Maxiell und Ben Wallace.

Villanueva und Gordon sind extrem starke Offensivspieler. Aber davon hat Detroit jetzt zuviele.

Back to the Basics würde ich sagen und genau das zeigt uns Ben Wallace gerade. Drecksarbeit bis zum Umfallen. Wenn sich das gesamte Team mal nach ihm richten würde, könnte vlt noch was werden mit den Playoffs.

Die Hoffnung bleibt bestehen.

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Russell Westbrook – Der Grund, warum sich OKC auch in den Playoffs halten kann

16. Februar 2010 Alex Keine Kommentare

Was hat mich dieses All-Star-Weekend mehr gestört als das ASG selbst?

Richtig! Die Nominierung Jason Kidd’s ins All-Star-Team. Sicher ist er einer der besten Point-Guards aller Zeiten und das ASG war in Dallas… Aber wie wäre es denn mit Russell Westbrook? Er legt in dieser Saison 15 ppg, 5 rpg, 7,5 apg mit 1,2 spg auf und J-Kidd zum Vergleich 9,3 ppg 5,1 rpg 9,3 apg und 1,8 spg. Dallas liegt bei 32 – 20 und OKC bei 30 – 21.

Kidd gibt zwar mehr Vorlagen, aber Westbrook hat meines Erachtens nach einen größeren Einfluß auf das Spiel der Thunder als Kidd auf das der Mavs. Er ist hinter Durant der wichtigste Mann im Team und wird auch wichtig sein, wenn die Thunder weiterhin auf Playoff-Kurs bleiben wollen.

Nun zu meiner These: Westbrook als Grund dafür, dass das Team auch in den Playoffs bestehen kann.

Würden die Playoffs heute anfangen, würden die Thunder gegen die Jazz spielen. Mit Ronnie Brewer und AK47 haben sie zwei sehr gute Verteidiger auf der Flügelposition und sind auch so ein gutes defensives Team. Der gesamte Plan der Verteidigung wäre Durant zu stoppen (he can put up 30 on any given night). Auf wen fällt OKC jetzt zurück? Green oder Westbrook? Ich sage Westbrook, weil Kirilenko und Brewer sich auf Green und Durant aufteilen würden. Westbrook ist überaus athlethisch und würde viel Druck auf Williams ausüben, so dass dieser entweder Offensiv oder Defensiv weniger aktiv sein müsste, damit er über die ganzen 48 Minuten der Partie seinen Stempel aufdrücken könnte. Sollte Kirilenko zur Hilfe kommen beim Block, ist entweder Durant oder Green offen und die sieht Westbrook. Von den anderen beiden Jazz-Big-Men geht, bei allem Respekt, keine große Gefahr aus, dass sie jeden Wurf blocken würden und könnten.

Westbrook könnte also in solchen Partien der Difference-Maker sein.

Komme Playoff-time wird sich David Stern noch ärgern, dass er Kidd nominiert hat und nicht den jungen Thunderguard.

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The All-Star-Game – Hype for nothing?

14. Februar 2010 Alex Keine Kommentare

Was hat es auf sich mit diesem All-Star-Game?

Angeblich werden die besten Spieler nominiert, an diesem prestigereichen Spiel teilzunehmen und sollen dann die Fans unterhalten.

Nun werden aber Leute wie Allen Iverson und Tracy McGrady fast in die Starting Lineups gewählt. Die beiden sind phänomenale Spieler, jedoch nicht diese Saison. Damit sind sie nicht die besten Spieler und das spricht doch gegen das Prinzip des All-Star-Games, oder nicht?

David Stern sagt, und da stimme ich ihm eigentlich zu, das All-Star-Game ist ein Fan-Spiel. Die Fans sollen entscheiden, wen sie sehen wollen. Aber ist nicht die gesamte NBA für Fans gedacht? So und nicht anders finanziert sich die NBA. Durch Werbung und durch Fans. Sollen die Fans jetzt auch die Lineups für jedes reguläre Saisonspiel wählen? Würden dann mehr Zuschauer in die Hallen strömen?

Ich sage, natürlich nicht! Aber das Voting-System muss dringend geändert werden! Auch denke ich, dass Spieler eine Mindestzahl an Spielen absolviert haben sollten, damit sie qualifizert sind teilzunehmen. Sicherlich denkt man da an einen Magic Johnson, wie er nach der Diagnose von HIV und keinem Saisonspiel doch noch teilnahm, aber das ist eine Ausnahme in mehreren Jahrzehnten dieses Spiels.

Das Spiel besteht nur noch aus Spaß und Spielereien, was durchaus lustig sein kann, aber für mich den Flair vom Basketball wegnimmt. Alles wirkt so unecht, gequält und aufgesetzt. Es muss wieder dieser Wille zum gewinnen da sein! Es wird kein Wert mehr auf den Sieg gelegt, sondern nur eine “gute Show” soll hingelegt werden. Für mich ist eine gute Show aber harter und konkurrierender Basketball. Natürlich gehören Dunks, wahnsinnige Dreier und Alley-Oops der Extraklasse dazu, aber wir reden hier von den besten 24 Spielern der Welt, wenn die gemeinsam auf einem Court sind sollte so etwas an der Tagesordnung stehen und aus dem Spielverlauf entstehen.

Ich hoffe wirklich, dass wenn ich heute Nacht (mal wieder, nachdem ich es letztes Jahr in Amerika gucken konnte) um 2 Uhr aufstehe wirklich was geboten kriege und nicht wieder durch inzenierte und fade Spielzüge gelangweilt werde.

P.S. Ich entschuldige mich für meiner längere Abwesenheit, aber es gab auf meiner Seite einige Probleme mit dem Internet und ich habe diesen Blog total vergessen, werde mir aber in Zukunft mehr Mühe geben konsequenter zu bloggen.

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MyTake: Brandon Jennings

22. November 2009 Alex 1 Kommentar

Brandon Jennings spielt besser als LeBron James!

Zumindest wenn man die Rookie-Seasons beider vergleicht. Lebron legte “nur” 20 Punkte pro Spiel auf mit 5 apg und 5 rpg. Mr. Jennings im Gegensatz unterhält uns mit durschnittlich 25 ppg 5 apg und 4 rpg. Und nun kommt das, was Jennings einfach nur besser macht: Seine Bucks stehen im Moment am 3. Platz im Osten, LeBrons Cavs zurzeit an 5. Stelle.

Wenn jemand in seiner Rookie-Season schon so gut spielt, dann ist es gruselig wenn man nur daran denkt, wie gut er in seiner 2. oder 3. Saison schon seien könnte.

Seine Bucks liegen nach nur 2 Wochen auf einem sicheren Play-Off Kurs, er spielt “out of his mind” und der nächstbeste Rookie erzielt 10 Punkte weniger als Jennings (Tyreke Evans).

Rookie of the Year? Dafür schreibe ich diesen Artikel gar nicht, denn es steht ausser Frage, wer den gewinnt. Nur hat Jennings eine reelle Chance All-Star zu werden. Welcher Guard in dieser Liga macht schon 25+ ppg 5+apg 4+rpg? Ahja, stimmt; Das sind doch solche wie die Dwyane Wades und Kobe Bryants. Die Campagne “Rookie Of The Year” ist also ein Selbstläufer, jetzt muss Jennings nur noch die Campagne “All-Star In Dallas” am laufen halten.

Interessant dürfte es aber um den All-Star-Break herum werden, dann ist nämlich der Zeitpunkt, wenn viele Rookies auf die sogenannte “Rookie-Wall” treffen. Dieser Begriff bezeichnet eigentlich nur den Zeitpunkt um das Ende der College Basketball Saison herum,an dem viele Rookies nämlich Zeichen von Müdigkeit zeigen, denn viel länger haben die Spieler davor nicht gespielt, und in der NBA gibt es danach nochmal 40 Spiele + Play-Offs. In der Vergangenheit haben einige Rookies wie LeBron James, Chris Paul und Derrick Rose keine Anzeichen von Schwäche gezeigt, bei dieser Rookie-Wall. Aber bei Jennings denke ich dürfte das möglich sein Müdigkeit zu sehen, denn er spielte letzte Saison in Italien und dort nur wenig. Er war also wesentlich ausgeruhter, als jetzt.

Es dürfte interessant werden diesen Mann spielen zu sehen, und vielleicht sollte man noch einen Slogan für seine Campagne erfinden. Wie wäre es mit “Yes, he can” ? Die Milwaukee Fans dürfte es sicherlich freuen endlich wieder einen All-Star zu haben.

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Die New Jersey Nets – Der Talentschuppen der NBA?

13. November 2009 Alex 2 Kommentare

Über die Statistik der New Jersey Nets lässt sich wirklich nur lachen. In 8 Spielen haben sie es geschafft ganze 8 Niederlagen auf ihrem Konto zu verbuchen. Wesentlich amüsanter wird es dadurch, dass die Nets am 9.11 nur mit 8 Spielern trainieren konnten.

Der Saisonbeginn erinnert mich an die Bulls von 2004-05. Die fingen auch mit 9 Niederlagen in Serie an, aber dann fing ein Rookie (Ben Gordon) an aufzudrehen und zum “most clutch” Rookie zu werden. Schließlich qualifizierten sich die Bulls in der Saison noch für die Playoffs. Diese Formänderung wird die Nets diese Saison wahrscheinlich nicht widerfahren.

Nichtsdestotrotz halte ich die Nets immer noch für eine äußerst talentierte Mannschaft, die einige große Spieler herausbringen wird. Dafür spricht auf jeden Fall schonmal der Roster dieses Teams. Devin Harris, Brook Lopez, Chris Douglas-Roberts, Yi Jianlian, Terrence Williams, Courtney Lee.

Sicher, die einzigen vor denen man erstmal wirklich Respekt hat sind Harris und Lopez, aber ich will es mir dennoch nicht nehmen lassen auf jeden einzelnen dieser Spieler einzugehen und heraus zu arbeiten, warum sie allesamt das Potenzial haben ganz groß in dieser Liga zu werden (außer Harris, der ist schon groß!).

Devin Harris:  Der Star der Mannschaft. Großartiger Scorer, Ballhandler, Verteidiger. Das einzige woran es ihm noch mangelt ist sein Distanzwurf. Viele kennen ihn noch aus seinen Dallas Zeiten an der Seite von einem Herrn Nowitzki, und Harris brauchte den Trade, um endlich die Chance zu haben sein Talent vollkommen auszuschöpfen. Nachdem die Nets mit Vince Carter nun auch den letzten Star der Mannschaft weggetradet haben bleibt umso mehr Möglichkeit für Harris. Aber in diesem Prozess gibt es eine Sache, die schief gehen könnte – und die nennt sich Siege. Die Nets werden nicht viele einfahren dieses Jahr, es ist ungewiss, ob Harris, der 2006 in den Finals stand, das alles so gerne und ohne Beschwerden mitmacht. Zusätzlich ist er im Moment verletzt.

Brook Lopez: Bisher wirklich der talentiertere der beiden Lopezzwillinge. Wie der Amerikaner sagt, ein polished Inside-Game. Und das stimmt wirklich. Dieser junge Kerl ist talentiert und stark. Und er weiß, wie man sich in der Zone durchsetzt. 13 Punkte und 8 Rebounds pro Spiel in seiner Rookie Saison waren stark. Diese Saison hat er sein Scoring verbessert auf 18 Punkte und er blockt jetzt mehr als 2 Würfe pro Spiel. Erwarten sollte man aber aus ihm, dass er sein Rebounding verbessert. Ansonsten muss man sagen, dass die Nets letztes Jahr einen tollen Draft-Pick getätigt haben und sich damit ihre Centerposition für die kommenden 10 Jahre (falls kein Trade dazwischenkommen sollte) gesichert haben. Lopez ist jetzt schon einer der besten Center dieser Liga, wird aber (erstmal) nie All-Star-Starter werden. Aus einem Grund. Und der ist riesig. Und spielt in Orlando.

Chris Douglas-Roberts: CDR hat einen wahnsinnigen Zug zum Korb und weiß auch, wie man um den Korb herum punktet. Ausbaufähig ist aber wirklich sein Distanzwurf. Da Douglas-Roberts im College an der Seite von Derrick Rose spielte weiß er auch, wie er mit einem Scoring-Guard, Devin Harris, zusammen spielen kann und muss. Vor der Saison sagte Nets Head-Coach Lawrence Frank, dass er eine immense Verbesserung bei seinem Schützling feststellte.  Nach einigen Pre-Season Spielen war auch ich überzeugt! Der Kerl ist richtig gut geworden und hat seine Stärken verbessert. Er wird wahrscheinlich ein sehr guter Rollenspieler werden, von dem man ab nächster Saison 15-20 Punkte pro Spiel erwarten kann, unabhängig davon, für welche Mannschaft er aufläuft. Im Moment erzielt er 15 ppg holt 5 rpg und, jetzt kommt das Beste, hat die Schweinegrippe! Die Pechsträhne der Nets hält an.

Yi Jianlian: Jetzt werden viele natürlich erst einmal rufen, dass er einfach nur gehypt ist, dass er nicht wirklich gut ist, sondern nur ein solider Rollenspieler werden kann, wenn überhaupt! Aber ich sage, dass man sich dabei wirklich irrt! Dieser Kerl ist 7 Fuß groß und hat einen wirklich schönen Schuß, gekoppelt mit einer tollen Athletik. Es gibt nur leider so viel, dass er verbessern muss. Ich glaube einfach nur, dass er wirklich das Talent hat und bisher halt nur punkten musste, für die Mannschaften für die er auflief, bevor seiner NBA Zeit. Zusätzlich ist der Kerl einfach ein Marketingobjekt. Es ist vollkommen egal, ob Yi nun wirklich 20 Punkte und 10 Rebounds pro Spiel macht oder nicht, er wird trotzdem mehrfach All-Star werden (ein Hoch auf das Internetvoting) und er wird auch von den Nets einen tollen Vertrag kriegen, weil die Ostküste und speziell die New York Gegend sehr viele Asiaten hat und einen riesigen Bezug zum asiatischen Bereich hat. Damit ist Yi aus rein finanzieller Lage erfolgreich. Ob er sportlich mithalten kann ist für viele fraglich, doch man muss auch auf den Menschen und Spieler hinter dem Projekt “Yi” schauen und da lässt sich eigentlich hoffen. Achja, er ist auch verletzt!

Terrence Williams: Williams wird einer der ganz Großen! Er hat Athletik, Handling, passen, Defense, Zug zum Korb und einen soliden Distanzschuß, der aber auch etwas verbessert werden muss, und er kann rebounden! Und das können nicht viele G/F in der Liga. Ob er weiterhin bei New Jersey bleiben wird ist fraglich, aber dieser Rookie zeigt unglaublich viel Talent und wird durch die vielen Verletzungen sehr viel Einsatzzeit kriegen. Es ist wichtig auf ihn ein Auge zu halten. Aber zu ihm wird es in der kommenden Woche noch einen Artikel von mir geben.

Courtney Lee: Kam im Tausch für Vince Carter mit Ryan Anderson und Rafer Alston nach New Jersey. Lee ist einer dieser Spieler, die man in der Mannschaft haben möchte. Er punktet, passt, verteidigt und ist einfach nur solide. Seine Rookie Saison in Orlando fing an ohne wenig Spielzeit, im Laufe der Zeit stieg diese aber immens und nach seiner Verletzung spielte er in den Playoffs auf und half den Magic in die Finals zu kommen ( :-( ). Im übrigen: auch verletzt!

Zusätzlich gibt es noch einige solide Rollenspieler, wie zum Beispiel Ryan Anderson, einen äußerst gefährlichen Dreierschützen, der sehr groß ist, auch Rafer Alston ist ein exzellenter Sixth-Man, der jetzt während Harris Verletzung wieder viele Minuten kriegt. Najera und Simmons sind solide Rollenspieler, leider aber entwendbar. Als Back-Up für Lopez ist Josh Boone gedacht, was ich wirklich für eine gute Sache halte, da dieser schon einige Male gut gespielt hat und ich denke, da er nicht so viele Minuten hinter Lopez kriegen wird, wird er konstant solide Nummern produzieren.

Das wirklich große Problem ist, dass 5 bzw. 6 gute bis sehr gute Spieler der Nets alle auf den Positionen 2 oder 3 spielen. Und damit sind sie da wirklich überladen. Das lädt natürlich zu Trades ein.

Auf die Nets sollte in der kommenden Off-Season geachtet werden, da sie viele gute Trade Angebote haben.

Bleiben werden wahrscheinlich Williams und Courtney Lee, da CDR keinen guten Distanzwurf hat, und es sonst zuviele in dieser Mannschaft geben würde, die nicht solide schießen können, er aber gleichzeitig ein guter Scorer ist, und davon gibt es bei den Nets zuviele. Auch Simmons und/oder Najera sind in möglichen Trade-Szenarios zu erwarten, als Ergänzungsstücke, da ich denke, dass Douglas-Roberts diese Saison aufspielen soll, damit man ihn möglicherweise nächste Saison für einen guten Ergänzungsspieler, oder Draft Picks traden kann. Der Grund warum Williams nicht getradet wird ist, weil er einfach zu gut in Frank’s System von harter Defense und klasse All-Around Spielern passt. Aber zu ihm wird es nachher noch einige Infos geben.

Von den Nets kann dieses Jahr nichts erwartet werden, außer es passiert ein Wunder und sie verstehen auf einmal alle, wie man zusammen Defense spielt und Yi wird auf einmal zu dem erwartenden Star. Aber dass das diese Saison schon passieren wird ist unglaublich unwahrscheinlich!

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Channing Frye – Der bessere Shaq

12. November 2009 Alex 1 Kommentar

Channing Frye ist besser als Shaquille O’Neal!

Klingt eigentlich nach Schwachsinn, oder? Ich sage (und benutze hier einen Anglizismus), nicht wirklich!

Ich meine, so rein vom äußeren scheine ich ja wirklich nur Blödsinn von mir zu geben; O’Neal wiegt 146 kg und ist 2,16 groß, während Frye “nur” 2,11m groß ist und magere 111,1 kg wiegt. Zusätzlich wird Shaquille O’Neal abgehakt als der beste und dominanteste Center aller Zeiten. Und dafür gibt es mehr als genug Gründe. Championships, MVPs, All-Star Appearances- you name it, he’s had it! Und Channing Frye? Der war, meines Wissens nach, 2006 im All-Rookie-Team. Und damit hat es sich dann auch schon.

Aber es gibt eine zentrale Sache, die den Unterschied macht. Und das heißt winning. Frye’s Suns machen das im Moment und Shaq’s Suns haben das letztes Jahr eben nicht gemacht! Frye hat nach einigen geplagten Saisons bei den Knicks und den Blazers einen Einjahresvertrag mit den Suns unterschrieben. Damit könnte sich Steve Kerr jetzt schon den Titel des GM des Jahres gesichert haben. Channing Frye passt exzellent ins System der Suns. Der Kerl kann rennen, schießen, aufposten und ihm scheint Basketball wirklich viel Spaß zu machen. Der Move war unscheinbar, aber damals dachte ich mir, dass das vielleicht einer der bedeutensten Moves dieser Saison wird. Nach nur 2 Wochen NBA scheint sich meine Vermutung zu bestätigen. Channing Frye zockt groß auf, und seine Suns gewinnen! Frye erzielt fast 14 Punkte pro Spiel, zieht 5 Rebounds pro Spiel runter und hat bisher 25 Dreier versenkt. In nur 9 Spielen. Der Topwert unter Centern. Sogar der zweitbeste Wert in der gesamten NBA. Und die Statistik der Suns? Nr.1 im Westen mit einem Schnitt von 8 Siegen und 1 Niederlage. Congratulations Mr. Kerr.

Ich habe während Fryes Rookiesaison in New York ihn nicht aus den Augen lassen können, weil ich fasziniert war von dieser Mischung aus klassischem und modernen Big-Man. Dann wurde er zu den Blazers getradet und ich dachte, Oden räumt also in der Zone auf und Frye macht mit seinem geschmeidigen Arsenal an Moves die Defense kaputt. Den Rest der Geschichte kennen wir, Oden spielt nicht, Aldridge ist der All-Star (zumindest dieses Jahr wird er es!).

Wenn man wirklich schönen Basketball gucken will, dann sollte man sich dieses Jahr die Highlights der Suns angucken. Sie spielen endlich wieder ähnlich zu den Saisons 2004-05 und 05-06!

Und bevor jetzt Kritik kommt, dass Shaq doch besser ist als Frye: Ich bin mir dessen bewusst! Dieser Artikel bezieht sich lediglich auf den Suns-Shaq und den Suns-Frye, und da hat Frye die Nase vorn.

Aber ich liebe Shaq jetzt natürlich, weil er ein Cavalier ist :-)

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The President of Basketball Operations for the Minnesota Timberwolevs, David Kahn.

25. Oktober 2009 Alex 8 Kommentare

David Kahn, ist er ein Genie oder ein Idiot?

David Kahn, ehemaliger Journalist, Anwalt, und GM der Indiana Pacers (1998-2002. 2000 Finals Teilnahme) wurde am 22. Mai 2009 zum President of Basketball Operations für die Minnesota Timberwolves ernannt. Und dieser Mann hat es alles andere als leicht. Diese Mannschaft beendete die Spielzeit 2008-2009 mit einer Bilanz von 24 Siegen und 58 Niederlagen, und der Star der Mannschaft Al Jefferson war verletzt.

Es folgt also der Draft 2009. Die Minnesota Timberwolves sind an der 5. und 6. Stelle dran. An 5. Stelle wird Ricky Rubio gedraftet. Meiner Meinung nach ein genialer Zug! Rubio war definitiv der Best Player Available. Und dann die Überraschung, an 6. Stelle wählt man Jonny Flynn aus Syracuse. Ebenfalls ein klasse Spieler, aber da gibt es nur ein kleines Problem. Rubio und Flynn spielen dieselbe Position! Hat dieser Mann, David Kahn, in der Basketball Grundschule geschlafen? Man wählt doch nicht zwei so talentierte Point Guards in einem Draft. Da waren doch noch Spieler wie Stephen Curry, Jordan Hill, Demar DeRozan oder Terrence Williams!  Warum also diese Picks? Weiter ging es dann, als er an 18. Stelle Ty Lawson draftete. Moment mal. Der ist doch auch ein Point Guard. Und auch noch ein verdammt guter! Das große Rätselraten geht weiter. An 28. Stelle wählt David Kahn Wayne Ellington. Gute Entscheidung. Guter Flügelspieler, der Offensiv sehr viel zu bieten hat. An 45. Stelle wird Nick Calathes aus Florida gedraftet. Stop! Der spielt ja auch auf der Point Guard Position. Und auch der hat einiges zu bieten! An 47. Stelle wird Henk Norel aus den Niederlanden gewählt. Wohl eher eine Hoffnung, dass der in 5-6 Jahren ein Role-Player werden kann. Aber auch das, eine gute Entscheidung.

Jetzt steht man aber immer noch vor dem großen Point Guard Problem. Wir wollen die Sache mal ein kleine wenig auflösen. Ty Lawson wurde nach Denver getradet für einen nächstjährigen Erstrundenpick. Eine gute Entscheidung von beiden Seiten, wenn man mich fragt, da die Wolves nächstes Jahr wieder mindestens 2 Picks in der ersten Runde haben, und die Nuggets haben einen exzellenten Back-Up für Chauncey Billups, der viel von ihm lernen wird und in den nächsten 3-4 Jahren den Starting Spot holen wird. Auch Nick Calathes wurde getradet. Damit bleiben aber immer noch die beiden Super-Point-Guards Rubio und Flynn. Nicht zu vergessen, Minnesota hat ja auch noch einen Sebastian Telfair, aber auch der wurde getradet.

David Kahn ließ unverzüglich nach dem Draft verlauten, dass er beide, Rubio und Flynn, zusammen spielen wolle. Auch wenn man auf Rubio ein bis zwei Jahre warten müsse, da dieser einen riesigen Buy-out vor sich liegen hatte mit 5,7 Millionen Dollar. Kahn besuchte Rubio diesen Sommer drei Mal und versuchte ihn nach Minnesota zu kriegen. Beim dritten Mal hätte es auch fast geklappt, aber im letzten Augenblick sagte Rubio, dass er diese Saison nicht kommen würde, sondern eher für Barcelona spielen würde, die ihn von seiner alten Mannschaft wegkauften. Nun stellt sich natürlich die Theorie, dass alles nur inszeniert war, damit man Rubios Marktwert weiter steigern kann.

Ich persönlich halte das für teilweise richtig. Meiner Meinung nach ist David Kahn nach Spanien gegangen mit folgendem Gedankengang: Wenn es klappt habe ich diese Saison zwei der zukünftigen Elite-Point-Guards in meinen Reihen. Wenn nicht, dann habe ich den wohl größten Trade-Bait aller Zeiten, denn Rubio ist, ohne Frage, ein unglaublich talentierter Point Guard, der jedes Team exzellent führen kann (man siehe Olympia 2008 Finale. Spanien gegen USA).

Dann holt er sich aber einfach Ramon Sessions, da kein anderes Team bereit war ausreichend Geld auszugeben, da auch NBA Mannschaften unter der Weltwirtschaftskrise leiden. Sessions ist ein solider Point Guard mit dem Potenzial in seiner Karriere ein- bis zweimal All-Star zu werden.

Und da muss ich ehrlich sagen, dass dieser Kahn ein Genie ist!

In seiner Mannschaft tummelt sich jetzt wirklich ein Haufen von Talent um den Star Al Jefferson. Die Point Guard Position ist mehr als solide mit Ramon Sessions und Jonny Flynn besetzt, wobei ich Flynn als den Starter sehe. Auf den beiden Flügel Position hat er jetzt Wayne Ellington, Corey Brewer, Ryan Gomes und Aleksander Pavlovic, die sich die meisten Minuten dort nehmen werden. Und viel darf dem MOP (Most Outstanding Player) des Final Fours vor einigen Jahren, Corey Brewer, erwartet werden. Er ist endlich gesund und wird bestimmt einiges zeigen. Vor allen Dingen defensiv, und da denke ich ist Wayne Ellington wirklich eine nette Ergänzung, weil der Offensiv mehr zu bieten hat. Und dann würden Kevin Love und Al Jefferson auf der PF und C Position starten. Beide sind überragende Rebounder. Jefferson hat natürlich mehr Talent, aber auch Love darf nicht unterschätzt werden. Sobald Love wieder gesund ist, darf mit einer signifikanten Verbesserung zum Vorjahr gerechnet werden.

Wenn Minnesota in der nächsten Off-Season einen guten Trade für Rubio findet und noch einmal so einen guten Draft hinlegt, dann kann man davon ausgehen, dass in drei bis 4 Jahren diese Mannschaft regelmäßig in den Playoffs spielen wird. Und ganz wichtig: Man muss ein Auge auf Jonny Flynn halten! Jede Wette, dass Hasheem Thabeet immer noch Alpträume kriegt, wenn er daran denkt, wie Syracuse (Flynn’s altes College) UConn nach sechs Overtimes geschlagen hat. Und Flynn war der Hauptverantwortliche dafür. Ein super Spiel. Hat mich für fast 3 1/2 Stunden vor den Fernseher gefesselt und so müde bin ich noch nie zur Schule gegangen.

Also wir halten fest: David Kahn ist ein Genie. Die Wolves werden nächstes Jahr viel mit zwei Point Guards zur gleichen Zeit auf dem Feld arbeiten und langsam aber sicher fallen viele Puzzleteile an den richtigen Platz, um aus diesem Team einen richtigen Contender zu machen.

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DeJuan Blair – DER Steal des Draftes

14. Oktober 2009 Alex 1 Kommentar

In der Regel fängt jeder Artikel, der auf einen Zweitrundenpick eingeht folgendermaßen an:

Wer ist eigentlich … ?

Aber dieser Artikel wird anders.

Alle unter uns, die letzte Saison auch nur mal ganz kurz die Website www.espn.com geöffnet haben, wissen wer DeJuan Blair ist. Für alle die es nicht wissen gehe ich noch einmal kurz auf ihn ein:

DeJuan Blair ist 2.01 Meter groß, wiegt magere 120 kg und besuchte die Pittsburgh University für zwei Jahre. Dort spielte er groß auf und erzielte in seinem zweiten Jahr im Schnitt 15,6 Punkte pro Spiel und zog 12,2 Rebounds von den Brettern, und das in der Big East Conference. Das Highlight von Blairs Saison kam dann am 16. Februar 2009, als die Huskies von der University of Conneticut  zu Besuch waren, und mit ihnen Hasheem Thabeet, der meistgefürchtete Verteidiger auf der Centerposition, mit durschnittlich 4 Blocks pro Spiel. Ich selbst habe dieses Spiel gesehen und mich konnte nach dem, was passiert war nichts mehr von diesem Fernseher weg reißen! Blair hatte sich bereits vor dem Spiel als einer der hartnäckigsten Rebounder der NCAA etabliert, doch sollte Thabeet nun ein wahrer Test seien. Eigentlich! Nach nur 3 Minuten Spielzeit lies Blair alle im Publikum und vor den Fernsehern wissen, dass der Härtetest für dieses Spiel nicht existiert.

Mit dem Ergebnis, dass Pittsburgh UConn mit 76-68 schlägt! Folgende Statistiken sprachen nun mehr als 1000 Worte:

DeJuan Blair: 22 Punkte und 23 Rebounds in 38 Minuten Einsatzzeit.                                                                                                       Hasheem Thabeet: 5 Punkte, 4 Rebounds und 5 Fouls (fouled out) in 23 Minuten.

Nun denkt man sich also, dass der Weg in die NBA mehr als nur frei ist für den jungen Mann aus Pittsburgh. Gut, dass er relativ klein ist für die 4er Position in der NBA ist nicht von der Hand zu weisen, aber die Arbeitsmentalität und dieses Talent zu wissen, wo der Rebound hinfällt, und wie man ihn bekommt, und ein solides Postgame sollten ihm eigentlich einen Platz in der ersten Runde des NBA Drafts sichern. Eigentlich…

DeJuan Blair wurde in der 2. Runde an 37. Stelle von den San Antonio Spurs gedraftet. Der Grund für den tiefen Fall: Während der Generaluntersuchung beim NBA Draft Combine kam heraus,dass DeJuan Blair, während er noch in der High School war, mehre Operation an beiden vorderen Kreuzbändern hatte, weil er sich beide gerissen hatte. Mit dem Ergebnis, dass Blair im Prinzip gar keine Kreuzbänder mehr hat. Nun meldeten sich die Kritiker zu Wort, denn endlich (!) hatte DeJuan Blair eine Schwäche offenbart. Die Aussage lautete, dass man ohne Kreuzbänder ja gar nicht spielen könne. Zwei tolle Saisons in Pittsburgh sprachen eigentlich dagegen, und so unmöglich ist es auch nicht ohne Kreuzbänder zu spielen. Wenn das Kreuzband aus irgendeinem Grund aussetzt (oder gar gänzlich fehlt) fehlt ja eigentlich der Stabilisator des Knies, aber damit das Knie dennoch stabil bleibt übernehmen Quadrizeps und Bizeps im Oberschenkel. Diese extreme Beanspruchung von Quadrizeps und Bizeps könnte zwar zu einer Überlastung dieser Muskulatur führen, aber mit richtigen medizinischen Mitteln und Behandlungen kann das umgangen werden. Der einzige Nachteil an der Geschichte ist, dass seine Karriere dann wahrscheinlich um ein paar Saisons verkürzt wird.

Darauf vertrauten die Spurs, und wieder einmal zeigt sich das unglaubliche Talent der Scouts von den Spurs. Sie schlugen eiskalt mit ihrem ersten von zwei Picks zu und bekamen, meiner Meinung nach, den härtesten Arbeiter des Draftes. Dieser wurde dann sofort am 17. Juli, nach nur ein paar Workouts, für wenig Geld unter Vertrag genommen. Für die Zukunft der Spurs hat das folgende Bedeutung: Tim Duncan wird seine Karriere in einigen Jahren auf der Center Position beenden, mit DeJuan Blair auf der Power-Forward-Position. Und der Witz daran ist, dass Blair die Spurs für die nächsten vier Jahre maximal 5 oder 6 Millionen Dollar kosten wird. Vergleicht man das mit dem Jahresgehalt eines Kobe Bryant (20+ Millionen) ist das praktisch nichts. In der Preseason zeigte er dann auch gleich, was die anderen Teams verpasst hatten: In seinem ersten Spiel zeige er was für ein Biest er unter den Brettern ist und pflückt sich in 22 Minuten Spielzeit 19 Rebounds, davon 8 Offensiv. In seinem dritten Spiel erzielte er 28 Punkte, inklusive dem späteren Gamewinner.

Nun baut sich für mich folgende These auf: Die San Antonio Spurs haben in diesem Draft den wohl größten Draft Steal seit langem gemacht.

Bei den Spurs ist es mittlerweile Tradition, dass man aus einer schlechten Draftposition (wegen einer tollen Regular Season) das Beste macht. Spontan fallen mir natürlich schnell zwei Beispiele ein:  Tony Parker, der mit dem letzten Pick in der ersten Runde 2001 gesichert wurde und Manu Ginobili, der mit dem vorletzten Pick überhaupt im Draft 1999 von den Spurs geholt wurde. Das wäre somit der heutige Starting Backcourt der Spurs. Die beiden kommen zusammen auf 4 All Star Spiele und auf 6 Championchips. Ziemlich beeindruckend.

Aber Blair weckt bei mir Erinnerungen an einen anderen Rebounder, der erst spät gedraftet wurde, weil er eine Krankheit hatte: Dennis Rodman.

Rodman wurde erst mit dem 27. Pick gedraftet, obwohl sehr viele Teams heiß waren auf den emotionalen und hartnäckigen Spieler von der Southeastern Oklahoma State University. Nur empfanden es einige Teams als Problem, dass Rodman unter Asthma litt. Die Detroit Pistons waren damal die einzigen, die auf die clevere Idee kamen sicherzugehen, dass Rodman regelmäßig seine Medizin nahm und dann das perfekte Ergänzungsstück der “Bad Boys” aus Detroit werden könnte. Dennis Rodman gewann in seiner Zeit als NBA Profi 5 Championchips (2 mal Detroit, 1989 und 1990, 3 mal Chicago, 1996,1997,1998), wurde mehrfach zum Defensiven Spieler des Jahres gekürt, sieben Mal in das All-Defensive-First-Team gewählt, und war zwei Mal All-Star. Zusätzlich hatte er in seiner Karriere nur einen Karriereschnitt von 13,1 Rebounds pro Spiel und zog in zwei Spielzeiten mal eben 18 Rebounds pro Spiel runter.

Natürlich kann man von Blair nicht erwarten, dass er mal eben jeden Abend 20 Rebounds holt und er wird auch ganz sicher kein Wahnsinniger, wie es Rodman wurde, aber er wird sicherlich ein paar Mal All-Star (ja richtig! All-Star! 15ppg 10(+)rpg) werden und wird den Spurs helfen in den nächsten paar Jahren eine oder mehrere Meisterschaften zu gewinnen.

Auf diesen Mann lohnt es sich ein Auge zu halten, den er wird nächste Saison wahrscheinlich der startende Power Forward werden und dem langsam alternden Tim Duncan vor allen Dingen im Rebounding eine gewaltige Last von den Schultern nehmen.

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Aller Anfang ist schwer

13. Oktober 2009 Alex 3 Kommentare

Einen schönen guten Abend (vielleich sollte ich auch Guten Morgen sagen),

Zu aller erst möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Alex, bin 18 Jahre alt, komme aus der Nähe von Köln und besuche zurzeit die 12. Stufe eines Gymnasiums. Ich interessiere mich wirklich für alles rund um Basketball. Teammanagment, Statistiken, Coaching (und ab und zu auch mal selber spielen). Meine absolute Lieblingsmannschaft sind die Cleveland Cavaliers um LeBron James. Wirklich viel möchte ich nicht auf meine Person eingehen, aber ich bin eine eher kritische Seele und versuche viele Sachen zu analysieren, was sich auch auf diesen Blog übertragen soll.

Seit ich 11 bin verfolge ich nun gebannt die NBA und wage zu behaupten, dass ich sie besser kenne, als viele andere. Dies ist ein Vorteil und zugleich auch ein großer Nachteil. Man verliert wirklich das Interesse am Wichtigsten. Ich bin nicht wirklich fasziniert von großen Stars, sondern eher davon, wie die Mannschaft als Ganzes funktioniert.Daraus resultiert dann, dass mein Interesse an großen, erfolgreichen Mannschaften relativ gering ist, aber kleinere “Underdogs” haben mein Interesse geweckt.

Dieser Blog soll folgende Themen beinhalten:

  • Rookies (nicht der #1 Pick sondern eher Draft Steals und Sleeper)
  • Schwächere Mannschaften und ihr Potenzial
  • Der Draft (im folgenden Jahr)
  • Aktuelle Stories, auf die andere Blogs nicht eingehen

Wichtig zu merken ist, dass dieser Blog nicht viel Dirk Nowitzki (und ähnliche) beinhalten wird, sondern wirklich spezifisch werden soll. Außerdem tendiere ich dazu wenig Bilder in meinen Blog einzubringen und wirklich auf die Qualität meiner Texte zu achten.

Ich hoffe aber, dass dieser Blog vielen Leuten Spaß machen wird und vielleicht Leute dazu bringen wird die NBA mal als riesigen Organismus anzusehen, der abhängig von den 30 Mannschaften (und den Leuten, die daran arbeiten) funktioniert, und nicht nur die Aushängeschilder, oder sogenannte Superstars.

Folgende Themen möchte ich in den nächsten paar Wochen bearbeiten:

  1. Die New Jersey Nets. Wie viel Potenzial steckt in dieser Mannschaft? Wer wird als Leistungsträger herausstechen?
  2. Jonny Flynn. A Star in the making.
  3. DaJuan Blair. THE steal of the past drafts.
  4. Die Minnesota Timberwolves. GM David Kahn. Genie? Vollidiot?
  5. Terrence Williams. Das Potenzial ein echter Leistungsträger zu werden.
  6. Darko Milicic. Die wohl größte Fehlentscheidung aller Zeiten. Was bewegte die Pistons damals dazu?
  7. Jordan Hill. Einer der nächsten Draft-Flops?
  8. Michael Beasley. Warum kann er sein Talent nicht konstant zur Geltung bringen?
  9. Will Bynum. Ben Gordon. Rodney Stuckey. Rip Hamilton. Gordon wieder in der Situation, in der er in Chicago war?

Freundlichen Gruß,

Alex

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